05 — AutoScout24 · SMG
Inserieren
Zwei Rollen, ein Flow · 8 Schritte
Den gesamten Inserierungsprozess neu gestaltet: einfach für Privatpersonen, flexibel für Profis — mit genau den Funktionen, die für die jeweilige Rolle relevant sind.

Schritt 1: Fahrzeug ermitteln — Kennzeichen statt Formularwüste.
- Rolle
- Senior Product Designer
- Zeitraum
- SMG · AutoScout24 Schweiz
- Dauer
- End-to-end Flow
- Team
- Product Design, Product Management
- Plattform
- Web · B2C & B2B
2
Rollen in einem Flow
8
Klare Schritte
B2B/B2C
Ohne Kompromiss in der Mitte
Kontext
Zwei Nutzer, ein Abschluss.
Inserieren auf AutoScout24 bedient Privatpersonen, die selten verkaufen, und Händler, die den Flow täglich füttern. Gemeinsam mit Product Design und Product Management habe ich den Prozess von der Erfassung über Preis und Paket bis zur Veröffentlichung neu gebaut.
Problem
Zu schwer für Privat. Zu klein für den Handel.
- 01
Ein Flow, der niemandem passt
Privatverkäufer verloren sich in Feldern. Händler verloren Zeit, weil Profistrecken fehlten.
- 02
Datentiefe vs. Mut zum Start
Dutzende Attribute, Fotos, Ausstattung, Preis, Paket, Zahlung. Alles am Anfang zeigen heisst: niemand fängt an.
- 03
Abbruch ist teuer
Jedes unnötige Pflichtfeld ist ein verlorenes Inserat. Vertrauen entsteht durch Tempo und Klarheit, nicht durch Vollständigkeit in Schritt 1.
Was wir nicht gebaut haben
Kein Kompromiss in der Mitte.
- 01
Rolle zuerst
Kein gemeinsamer Flow, der den Durchschnitt optimiert und beide verliert. Privat wird geführt, Händler behalten die Macht.
- 02
Start ohne Vollständigkeit
Nicht alle Attribute in Schritt 1. Pflichtfelder spät. Sonst fängt niemand an.
- 03
Händler-Bulk bleibt Händler-Bulk
Kein vereinfachter Profi-Modus. Adaptive Pfade, dieselbe Schrittlogik, unterschiedliche Tiefe.
Rolle
Den Prozess neu schneiden, nicht die Felder umsortieren.
Ich habe den Flow mit Product-Design-Kolleginnen und -Kollegen konzipiert und umgesetzt. Product Management hat priorisiert und mit Insights gehalten. Mein Anteil: Struktur, Schritte, adaptive Logik, Prototypen.
- Ist-Analyse und Reibungspunkte im alten Flow
- Adaptives Konzept Privat vs. Händler
- Schrittfolge, Defaults, Fortschritt, Prototyp
- Umsetzung mit Engineering
Prozess
Rolle früh. Danach nur noch Relevanz.
- 01
Fahrzeug ermitteln
Kennzeichen, Typenschein, Stammnummer — Daten übernehmen, statt sie abzutippen.
- 02
Adaptive Schritte
Nach Privat oder Händler nur noch Felder, die diese Rolle braucht.
- 03
Smart Defaults
Vorlagen, Preisvorschläge, übernommene Ausstattung. Profis gewinnen Minuten, Privat gewinnt Mut.
- 04
Fortschritt sichtbar
Acht Schritte, klarer Stand, Hilfe im Kontext. Pflichtfelder spät, nicht vorne.
Erkenntnis
Zwei optimale Erlebnisse, kein Kompromiss in der Mitte.
Der Flow muss die Rolle erkennen. Sonst optimiert man den Durchschnitt — und verliert beide.
Privat bekommt einen geführten, schlanken Weg. Händler bekommen Bulk, Vorlagen, die volle Datentiefe. Dieselbe Schrittlogik, unterschiedliche Macht.
Lösung
Vom Kennzeichen bis zur Zahlung, ohne Bruch.
Start mit Ermittlung, dann Auswahl, technische Daten, Bilder, Kontakt, Paket, Zahlung. Jeder Schritt hat eine Aufgabe. Kein Schritt trägt die Last des ganzen Inserats.






Wirkung
Ein Prozess, zwei optimale Tempi.
Privatpersonen werden geführt. Händler behalten die volle Macht. Der Flow erkennt die Rolle früh und belastet niemanden mit der Welt des anderen. Das ist Conversion-Arbeit an einem Kernprozess des Marktplatzes.
2
Rollen in einem Flow
8
Klare Schritte
B2B/B2C
Ohne Kompromiss in der Mitte
Reflexion
Behalten
Rolle als erste Entscheidung. Alles andere wird einfacher, sobald der Flow weiss, mit wem er spricht.
Anders machen
Händler-Bulk noch mutiger vom Privat-Pfad trennen. Adaptive darf unsichtbarer sein.

